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Anlagenbeschreibung

 Grubengasnutzungsanlage Mathanna

 

Bergwerk Minister Achenbach (RAG)

Auszüge aus der Historie

1904

Beginn der Teufarbeiten.

1906

Ende der Teufarbeiten, der Schacht erreicht das Karbon bei einer Teufe von 74 m. Beginn der Förderung auf der 248 m Sohle.

1912

Beginn der Förderung auf der 360 m Sohle.

1924 - 1925

Beginn der Förderung auf der 460 m Sohle.

1943 - 1944

Abteufung bis zur 610 m Sohle. Förderaufnahme nach dem 2. Weltkrieg.

1962 - 1964

Ereichen der Endteufe bei 890 m (Fördersohle lag bei 860 m), Querschnitt 5,4 bis 6,05 m.

seit 1957

Verbund mit Anna I, Beendigung der Kohleförderung.

1994

Teilverfüllung mit kohäsivem Füllmaterial bis zur Bühne auf 153 m.

1930

Schweres Grubenunglück auf Anna II mit 270 Toten, (10% der Belegschaft auf Anna II).

1931

Aufnahme der Förderung mit neuem Förderturm. Das "Verbundbergwerk Anna" fördert von der 610 bzw. 860 m Sohle bis zu 8.000 t Kohle täglich. Die Anzahl der Beschäftigten beträgt 7.442 Arbeiter.

1983 Die Grube Anna wird mit der Grube Emil-Mayrisch  aus wirtschaftlichen Gründen zusammengelegt. In einer Tiefe von 860 m wird hierzu eine Verbindungsstrecke von ca. 6 Km aufgefahren. Nach der Fertigstellung wird die Kohlenförderung auf Anna eingestellt. Die Schächte dienen danach  nur noch zur Seilfahrt.

Quelle: Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Revier. Daten und Fakten bis 1968. Bochum 1987

 

Technische Daten der Grubengasförderung und - nutzung

Betreiber

A-TEC Anlagentechnik GmbH / Pro2 Anlagentechnik GmbH

Gasförderleistung

max. 2.400 m³/h

Motoren

3 Motoren mit je 2,5 MWges

Stromleistung

1.358 kWel

Wärmenutzung

1.600 kWth zur Beheizung des benachbarten Bergbaumuseums