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Anlagenbeschreibung

 Grubengasnutzungsanlage Herne -Teutoburgia

 

Zeche Teutoburgia

Auszüge aus der Historie

1858 Verleihung der Felder Teutoburgia II, III und Teutonia
1902 Konsolidation der Berechtsame zu Teutoburgia
1909 Abteufen der Schächte 1 und 2 (Wetterschacht)
1910 Schacht 1und 2 erreichen bei einer Teufe von 205 m die Schichten des Karbon
1911 Aufnahme der Förderung
Die Kohleförderung erreicht eine Kapazität von 80.500 t durch 492 Mitarbeiter
1911 1. Schlagwetterexplosion mit 6 Todesopfern
1912 2. Schlagwetterexplosion mit 6 Todesopfern
1913 Die Kohleförderung erreicht eine Höchstkapazität von 553.574 t mit 1.512 Beschäftigten.
1925 Stillegung der Zeche auf Grund von Unwirtschaftlichkeit
1929 Übernahme des Grubenfeldes und der Schächte durch die Zeche Erin in Castrop Rauxel. Weitere Nutzung der Schächte zur Wetter- und Seilfahrt.
Teilweiser Abriss der Tagesanlagen.
1983 Endgültige Stillegung und Verfüllung der Schächte.

Quelle: Joachim Huske: Die Steinkohlenzechen im Revier. Daten und Fakten bis 1968. Bochum 1987

 

Grubengasnutzung durch die Stadtwerke Herne

1997 1. Grubengasnutzung mit 2 Gasmotoren je 254 kWel
2000 Erweiterung um einen Motor mit 1.005 kWel

 

Technische Daten der Grubengasförderung und - nutzung

Betreiber Stadtwerke Herne AG
Gasförderleistung 1.800 m³/h
Motoren 2 x 16 Zylinder und 70,8 Liter Hubraum
Deutz Typ 620 K16
Stromleistung 2 x 1.356 kWel
Wärmenutzung 2 x 910 kWth